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Weihnachtsbaum, Geschenke und Co.: 8 Tipps für umweltfreundliche Weihnachten

Weihnachten steht für Geschenke, gutes Essen und Gesellschaft. Dabei entstehen Berge an Geschenkpapier, trockenen Tannenbäumen und Reste eines üppigen Festessens, die weggeschmissen werden müssen.

Das ist vor allem für die Öko-Bilanz schlecht.

Mit diesen acht Tricks kann das Weihnachtsfest ein wenig nachhaltiger gestaltet werden – ohne, dass man auf etwas verzichten muss.

1. Einladungen über das Internet verschicken

Die meisten Pläne für Weihnachten stehen längst. Wer aber trotzdem seine Familie und Freunde mit einer hübschen Karte zu seiner Weihnachtsfeier einladen möchte, kann dies ganz einfach online tun. Und da muss auf lustige Sprüche und ein hübsches Layout nicht verzichtet werden. Es gibt Websites wie Paperless Post, mit denen Designs ausgewählt und personalisiert werden können.

So spart man zum Einen das teure Porto und zum Anderen eine Menge Material.

2. Kaufe lokale Lebensmittel

Zum Weihnachsfest darf es gerne etwas Besonderes zu essen geben. Das lässt sich aber auch ganz einfach mit Lebensmitteln aus der Region zaubern. Aus Wirsing, Kürbis, Pastinaken, Kartoffeln, Spinat, Rosenkohl, Grünkohl oder Rotkohl, die im Dezember Saison haben, lässt sich ein leckeres Weihnachtsmenü zaubern.

Wie wäre es mit einer cremigen Karotten-Pastinaken-Suppe zur Vorspeise und einem Grünkohlsalat mit Tahini-Dressing als Beilage?

Und: Über den winterlichen Wochenmarkt zu schlendern stimmt einen auf das große Fest ein.

3. Verteile Foodie-Bags

Nach einem üppigen Weihnachtsmahl bleibt meistens eine Menge Essen übrig, denn man kocht ja doch jedes Mal mehr, als man eigentlich essen kann.

Eine ganz einfach Lösung des Problems: Bitte deine Gäste vorher, neben Geschenken auch Tupperdosen mitzubringen. So kann jeder am Ende des Abends einee Foodie-Dose mitnehmen – mit einer kleinen Schleife von den Geschenkresten verziert sieht sie sogar sehr festlich aus.

4. Nachhaltige Kerzen verwenden

Kerzen sind aus der Weihnachtszeit nicht wegzudenken. Sie sorgen für eine gemütliche Stimmung beim Fest und sind fester Bestandteil des Adventskranzes. Die handelsüblichen Kerzen, die man im Laden bekommt, bestehen jedoch aus Paraffin, das aus Erdöl gewonnen wird und so gar nicht nachhaltig ist.

Lieber auf Kerzen aus recycelter Biomasse zurückgreifen, für die ausschließlich Fette aus nachwachsenden Rohstoffen verwendet werden. Alternativ gibt es auch Kerzen aus Bienenwachs, die jedoch teurer sind.

Upcycling Tipp: Kerzenreste können in einem Wasserbad zusammengeschmolzen und zu einer neuen Kerze gegossen werden. Als Kerzengefäß eignet sich beispielsweise ein altes Einmachglas.

Bildergalerie: 10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag

5. Weihnachtsbaum mieten

Zu einem Weihnachstfest gehört ein geschmückter Baum. Nach den Weihnachtstagen landet der jedoch schnell unliebevoll auf der Straße. Um dem vorzubeugen kann auch ganz einfach eine Tanne gemietet werden. Die kommt dann lebend in einem Topf zu einem nach Hause und kann nach ihrem vollendetem Weihnachtsdienst wieder zurückgegeben werden.

Verschiedene Anbieter bieten in unterschiedlichen Regionen eine Miettanne an.

Wer lieber einen ganz eigenen Baum haben möchte, kann auch auf ökologische Tannen zurückgreifen, die nicht aus Monokulturen stammen. Auf der Internetseite RobinWood werden Verkaufsstellen von Öko-Weihnachtsbäumen aufgelistet.

6. Auf alternatives Geschenkpapier setzen

Voller Mühe werden die Weihnachtsgeschenke eingepackt und mit Schleifen versehen, nur damit innerhalb von einer Minute das Papier wieder aufgerissen wird. Das Papier sieht zwar schön aus – ist aber nicht von langer Dauer.

Wer nicht auf eine schöne Verpackung verzichten möchte, kann ökologisch recyceltes Geschenkpapier verwenden. Das ist ebenfalls schön anzusehen – und gleichzeitg nachhaltiger als herkömmliches Papier.

Eine gute Alternative ist auch Zeitungspapier, das sowieso in der Tonne gelandet wäre. Mit ein paar Filzstiften lassen sich schöne Motive draufzeichnen. Auch alte Kalenderblätter, Zeitschriften oder Bücherseiten können zu Geschenkpapier umfunktioniert werden.

7. Deko und Baumschmuck aus der Natur

Weihnachsstimmung kommt nicht nur mit Lametta und Plastikweihnachtskugeln auf. Besondere Accessoires für den Essenstisch und den Weihnachtsbaum lassen sich auch natürlich finden. Getrocknete Orangenscheiben oder Zimtstangen, selbstgebastelte Sterne aus Stroh, Tannenzapfen, Moos und Eicheln bringen die Wohnung auf Weihnachskurs.

Für den Christbaum lassen sich auch ganz einfach Anhänger selber machen, und zwar mit Salzteig. Dazu Mehl, Salz und Wasser verkneten und mit Förmchen ausstechen. Die Plätzchen trocknen lassen und anschließend mit Farbe beliebig anmalen. Das macht nicht nur Kindern Spaß.

Bei der Lichterkette sollte die Wahl auf energiesparende LED-Lichter fallen. Die verbrauchen weniger Energie und halten länger als herkömmliche Lichterketten.

8. Geschenke

Ein Geschenk sollte nicht um des Schenkens Willen gemacht werden. Es sollte Freude bereiten und nicht mit einem gezwungenem Lächeln und einem „Danke“ am nächsten Tag in den Tiefen des Kellers verschwinden. Wenn einem so gar nichts einfällt, womit man dem anderen eine Freude bereiten kann, ist es wohl nie falsch, gemeinsame Zeit zu verschenken. Ein Gutschein für ein gemeinsames Frühstück oder Schlittschuhlaufen ist immer ein Grund zur Freude.

Oder wie wäre es mit etwas Selbstgemachtem? Pralinen, gebrannte Mandeln oder Marmelade aus der eigenen Küche sind Klassiker. Alternativ ist auch ein Lippenpeeling aus Meersalz, Honig und Kokosöl oder eine Bodylotion aus Sheabutter und Mandelöl einfach zuzubereiten.

Luisa Hohenbrink

*Der Beitrag „Weihnachtsbaum, Geschenke und Co.: 8 Tipps für umweltfreundliche Weihnachten“ wird veröffentlicht von FitForFun. Kontakt zum Verantwortlichen hier.

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