Gesundheit

Frauen verkleiden sich als alte Damen, um geimpft zu werden

In der Corona-Pandemie gibt es Licht am Ende des Tunnels: Bis Juli sollen alle US-Bürger geimpft sein, hat der neue Präsident Joe Biden gerade erst versprochen. Bis dahin heißt die Devise jedoch für viele: geduldig warten. Zuerst werden ältere Menschen gegen Covid-19 geimpft, sowie Personen, die in ihrem Alltag einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind. Dazu gehören zum Beispiel Pflegekräfte.

Corona-Impfungen


Beim Impfen denken die reichen Staaten nur an sich selbst – ein Fehler, der sich rächen wird

Junge, gesunde Menschen müssen sich noch gedulden, bis sie gegen das Virus geimpft werden. Das wollten zwei Frauen im Alter von 34 und 44 Jahren aus dem US-Bundesstaat Florida nicht akzeptieren. Mit einem dreisten Trick wollten sie sich die vorzeitige Impfung erschleichen. Wie Raul Pino, Leiter der Gesundheitsbehörde in Orange County mitteilte, hatten die jungen Frauen sich "wie Großmütter" verkleidet und am Impfzentrum angestellt. Die Verkleidung flog jedoch auf. "Es gab Unregelmäßigkeiten mit ihrem Personalausweis", sagte Pino laut "Bay News 9". Die Geburtsdaten auf den Dokumenten und in den Unterlagen der Mitarbeiter hätte nicht übereingestimmt.

Frauen hatten sich mit Mützen und Brillen für die Impfung verkleidet – “das volle Programm“

Beide Frauen hatten bereits ihre erste Injektion erhalten – wie sie an diese gekommen waren, konnte die Behörde nicht beantworten. Außerdem waren sie in Besitz von Karten, die sie zur Impfung berechtigten. Eigentlich sollten in dem Impfzentrum lediglich Menschen über 65 Jahre geimpft werden. Der Sheriff aus Orange County teilte mit, dass gegen die Frauen Platzverweise ausgesprochen wurden, sie aber keine weiteren Maßnahmen zu befürchten haben.

Laut Gesundheitsbehörde hatten sich die beiden Mützen und Brillen aufgesetzt, um als ältere Damen durchzugehen – "das ganze Programm", so Raul Pino. Der Chef der Gesundheitsbehörde wusste außerdem von "einigen" ähnlichen Fällen zu berichten, in denen Menschen versucht hatten, an der Impfliste vorbeizukommen. Die Versuche seien "sehr kreativ", seine Behörde verfüge aber über viele Informationen: "So können wir schnell herausfinden, wer wer ist."

In einem Fall habe es sich ein Mann zu Nutze machen wollen, dass er den gleichen Namen trug wie sein Vater. Der Betrug flog allerdings auf, weil die Mitarbeiter im Impfzentrum das falsche Geburtsdatum auf seinem Ausweis bemerkten.

Quelle: "Bay News 9" 

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