Gesundheit

Für wen sich eine (elektrische) Gesichtsbürste lohnt – und was Sie beachten sollten

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Manche machen es abends, manche morgens, manche morgens und abends: das Gesicht reinigen. Es ist ein unerlässlicher Schritt der Pflegeroutine. Er kann aber neben verschiedenen Reinigungsprodukten oder Peelings auch um eine (elektrische) Gesichtsbürste ergänzt werden, die unter anderem für eine porentiefe Reinigung sorgen soll. Wir erklären, was das Beauty-Tool kann.

Was kann eine (elektrische) Gesichtsbürste?

Eine "manuelle" Gesichtsbürste sorgt dafür, dass Reinigungsprodukte besser in die Haut eingearbeitet und die Poren damit effektiver gereinigt werden. Sie entfernt zudem Schüppchen und massiert die Haut. Pflegeprodukte können im Anschluss auch besser aufgenommen werden nach so einer gründlichen Reinigung. Manuelle Bürsten bestehen meist aus Silikon, da es nicht so aggressiv zur Haut und leicht zu säubern ist. Es gibt aber auch Varianten mit weichen Borsten. Für die Reinigung erst das Gesicht mit Wasser befeuchten, ein Reinigungsprodukt auftragen und dann die Gesichtsbürste über die Gesichtshaut führen und jede Partie eine Zeit lang damit bearbeiten.

Eine elektrische Gesichtsbürste reinigt die Haut dagegen mit Ultraschall durch Schwingungen. Damit ist sie natürlich nochmal effektiver und schneller als ein manuelles Modell. Diese Varianten sind meist wasserfest und geben manchmal sogar per Timer Bescheid, wann zur nächsten Gesichtspartie gewechselt werden sollte. Die meisten Modelle haben Silikonborsten. Je nach Bedarf können mit einer elektrischen Gesichtsbürste verschiedene Funktionen erfüllt werden: Manche haben weiche Bürstenköpfe zum Reinigen, andere festere zum Peelen. Und dann gibt es noch Modelle mit Aufsätzen, die Pflegeprodukte nach der Reinigung einarbeiten können. 

Durch den regelmäßigen Einsatz einer Gesichtsbürste kann der Teint rosiger wirken und die Poren können klarer werden. Insgesamt kann sich das Hautbild sichtbar verbessern. Auch die Massage mit einer elektrischen Gesichtsbürste tut der Haut gut und durchblutet sie. Außerdem ist das Einarbeiten von Pflegeprodukten mit einer elektrischen Bürste schnell und einfach. Manche Modelle versprechen zudem einen Anti-Aging-Effekt, indem die Gesichtsbürste verschiedene Hautpartien intensiv massiert. Allerdings können damit höchstens erste Fältchen etwas gemindert werden.

Für wen eignet sich eine Gesichtsbürste?

Grundsätzlich sind Gesichtsbürsten für jeden Hauttyp geeignet. Vor allem bei problematischer Haut kann der Einsatz einer elektrischen Gesichtsbürste sinnvoll sein, um sie gründlich, aber sanft zu reinigen. Es gibt auch speziell Gesichtsbürsten für verschiedene Hauttypen. Von Foreo gibt es beispielsweise Bürsten

  • für empfindliche Haut,
  • für fettige bzw. ölige Haut,
  • für Mischhaut,
  • sowie für normale Haut

Aber Achtung: Bei schwerer und entzündeter Akne sollte man auf die Anwendung mit einer Gesichtsbürste verzichten, da sie Bakterien aus der Haut im ganzen Gesicht verteilen kann. Am besten spricht man die Nutzung vorher mit einem Hautarzt ab und lässt sich entsprechend beraten.

Was gibt es noch zu beachten?

Eine Gesichtsbürste sollte am besten zusätzlich zur Pflegeroutine verwendet werden. Greifen Sie am besten zu den Pflegeprodukten, die Sie bereits kennen und gut vertragen, anstatt zu den manchmal mitgelieferten Produkten zu greifen. Vor allem wenn Sie empfindliche Haut haben. Für eine effektive Reinigungsroutine empfiehlt sich die tägliche Anwendung mit der Reinigungsbürste – morgens oder abends. Nutzt man sie allerdings zweimal am Tag oder öfter, kann das zu Hautrötungen führen und mehr schaden als helfen. Ein europäisches CE-Zertifikat sollte zudem auf dem Produkt zu finden sein, um schlechte Borsten oder auch falsche Massage-Einstellungen zu vermeiden. Bei Hautproblemen sollten Sie vor der Nutzung einer (elektrischen) Gesichtsbürste immer mit einem Hautarzt sprechen.

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