Gesundheit

RKI registriert 8866 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 71,7

Das RKI meldet an diesem Samstag 8866 Corona-Neuinfektionen, die Inzidenz liegt bei 71,7. Vier Bundesländer haben insgesamt über 17 Millionen abgelaufene Corona-Masken verbrannt. Alle Neuigkeiten finden Sie im Corona-Ticker auf FOCUS online.

News zu Corona vom 21. Januar 2023

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RKI registriert 8866 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 71,7

Samstag, 21. Januar 2023, 10.05 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Samstagmorgen mit 71,7 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.45 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 72,6 gelegen (Vorwoche: 104,1; Vormonat: 250,7). Allerdings liefern diese Angaben nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 8866 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 10 609) und 118 Todesfälle (Vorwoche: 150) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 37 668 384 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Lockerungen in BaWü: Maskenpflicht für Mitarbeiter in Arztpraxen fällt

16.42 Uhr: Ab Februar müssen die Beschäftigten in Arztpraxen und anderen ambulanten medizinischen Einrichtungen in Baden-Württemberg keine Masken mehr tragen. Eine entsprechende Lockerung sei Teil der kommenden Corona-Verordnung, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Freitag. Für Patienten und Besucher gilt die Maskenpflicht allerdings nach aktuellem Stand auch weiterhin bis zum 7. April. Zuerst hatte der Südwestrundfunk (SWR) über die teilweise Aufhebung in den Praxen berichtet. Offiziell soll die Corona-Verordnung am Dienstag beschlossen werden.

Laut Ministerium muss von Februar an auch in Obdachlosenheimen kein Mund-Nasen-Schutz mehr getragen werden. Ebenfalls aufgehoben wird die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr. Das hatte die Landesregierung bereits Mitte Januar mitgeteilt, die Regelung für Praxen dabei aber offengelassen. 

Die Corona-Regeln des Bundes sind noch bis zum 7. April gültig. Sie schreiben unter anderem vor, dass Fahrgäste in Fernzügen und -bussen eine Maske tragen müssen. Die Regeln für den Nahverkehr erlassen die Länder.

RKI registriert 9710 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 72,6

05.05 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Freitaggmorgen mit 72,6 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 74,8 gelegen (Vorwoche: 106,8; Vormonat: 246,7).

Diese Angaben liefern jedoch nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Es zählen aber nur positive PCR-Tests in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen und Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI zuletzt 9710 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 12 956) und 194 Todesfälle (Vorwoche: 200). Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen und Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle schwankt generell deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht an das RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 37 659 518 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Bundesländer vernichteten über 17 Millionen abgelaufene Corona-Masken

Freitag, 20. Januar, 05.01 Uhr: Vier Bundesländer haben insgesamt über 17 Millionen abgelaufene Corona-Masken verbrannt. Dies geht aus einer Umfrage der „Welt“ (Freitag) bei allen Ländern hervor. So wurden in Baden-Württemberg 6,1 Millionen, in Sachsen 5,5 Millionen, in Nordrhein-Westfalen fünf Millionen und in Mecklenburg-Vorpommern 656 000 Masken vernichtet. Elf Bundesländer teilten mit, bisher keine Corona-Masken entsorgt zu haben, einige planten dies aber. Thüringen konnte über die Art der Verwertung keine Angaben machen. Auch das Bundesgesundheitsministerium in Berlin hat in den vergangenen Monaten Masken „energetisch verwertet“. Die Zahl liege bislang „unter einer Million Stück“, teilte ein Sprecher auf Anfrage mit.

Die nun vernichteten Masken wurden in der Hochphase der Pandemie eingekauft und hatten ihr Haltbarkeitsdatum überschritten. Mehrere Landesministerien wollen künftig noch weitere Masken vernichten lassen. Sie können allerdings bisher nur Masken verbrennen, die sie auch selbst eingekauft haben. Für Masken, die der Bund beschafft und an die Länder verteilt hat, brauchen sie hierfür die Zustimmung der Bundesregierung. Auf die Frage, wann eine Zustimmung erteilt werden kann, antwortete ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums: „Das BMG steht im regelmäßigen Austausch sowohl mit den Ländern als auch mit der Generalzolldirektion.“

RKI registriert 12.001 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 74,8

06.25 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 74,8 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 80,1 gelegen (Vorwoche: 115,7; Vormonat: 236,6).

Diese Angaben liefern jedoch nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Es zählen aber nur positive PCR-Tests in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen und Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI zuletzt 12.001 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 19.379 und 238 Todesfälle (Vorwoche: 181). Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen und Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle schwankt generell deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht an das RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 37.649.808 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Initiative will mehr Hilfe bei Corona-Langzeitfolgen

Donnerstag, 19. Januar 2023, 06.25 Uhr: Mit einer Aktion in Berlin wollen Menschen mit unter anderem Corona-Langzeitfolgen auf die Beschwerden aufmerksam machen und mehr Forschung fordern. Vor dem Reichstagsgebäude sollen laut Veranstalter am Donnerstag (ab 10.00 Uhr) 400 Feldbetten mit Porträts von Betroffenen aus ganz Deutschland gezeigt werden. „Wir fordern Forschung, Anerkennung und Versorgung“, heißt es in der Ankündigung der Initiative „Nicht Genesen“. Es herrsche dringender Handlungsbedarf der Politik, schreibt die Initiative, die sich auch für Menschen einsetzt, die nach einer Corona-Impfung über bestimmte Beschwerden berichten. „Wir geben Long Covid, ME/CFS und Post Vac ein Gesicht“, schreibt sie.

Überreicht werden soll auch eine an die Bundesregierung gerichtete Petition mit gut 60 000 Unterschriften. Die Zeichner fordern etwa den Ausbau von Forschung und Versorgungsstrukturen. Gebraucht würden Therapie- und Medikamentenstudien, sagte Initiatorin und Anmelderin Ricarda Piepenhagen. Als Lehrerin in Mecklenburg-Vorpommern ist sie nach eigenen Angaben seit November 2021 arbeitsunfähig wegen Long Covid. „Wir wollen medizinisch versorgt werden und nicht nur verwaltet.“ Zur Kundgebung angemeldet sind laut Berliner Polizei 100 Teilnehmer.

Long Covid, also länger andauernde Beschwerden nach einer Corona-Infektion, komme bei mindestens zehn Prozent der Covid-19-Infektionen vor, fasste ein Autorenteam kürzlich im Journal „Nature Reviews Microbiology“ zusammen. Weltweit seien nach Schätzungen mindestens 65 Millionen Menschen betroffen, mit täglich weiter steigenden Fallzahlen. Die bisherigen Diagnose- und Behandlungsoptionen beschrieben die Autoren als unzureichend. Sie warnen, dass einem Teil der Betroffenen möglicherweise lebenslange Einschränkungen drohten, sollte nicht gehandelt werden.

Das Spektrum der Long-Covid-Symptome ist sehr vielfältig, auch die Schwere variiert. Dazu gehören zum Beispiel Müdigkeit und Erschöpfung, Kurzatmigkeit, Muskelschwäche und Konzentrations- und Gedächtnisprobleme. Möglich sind laut dem Review auch auftretende Erkrankungen, zum Beispiel Typ-2-Diabetes und ME/CFS.

ME/CFS steht für Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom. Laut Charité-Expertin Carmen Scheibenbogen handelt es sich um eine komplexe und stark behindernde Erkrankung, „an der auch schon vor der Pandemie geschätzt 250 000 Menschen erkrankt waren, oft infolge einer Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus oder einem Influenzaerreger“. Zu den Symptomen von ME/CFS zählen unter anderem Schwäche und Erschöpfung.

„Viele, gerade überwiegend jüngere Patientinnen und Patienten, sind so krank, dass sie nicht mehr arbeiten gehen können“, teilte die Initiative „Nicht Genesen“ weiter mit. Die am schwersten Betroffenen seien dauerhaft bettlägerig und könnten sich nicht mehr selbst versorgen.

Unter „Post-Vac-Syndrom“ werden teils ähnliche Beschwerden wie bei Long Covid gefasst – davon berichten Patienten jedoch nach der Covid-19-Impfung. Dies komme „in seltenen Fällen“ vor, schreibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung im Internet. Dazu sei bisher noch wenig bekannt. Es gibt dafür auch noch keine spezifische medizinische Definition.

RKI registriert 15 450 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 80,1

Mittwoch, 18. Januar, 06.19 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen mit 80,1 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche bei 87,9 gelegen (Vorwoche: 122,8; Vormonat: 267,1).

Diese Angaben liefern jedoch nur ein sehr unvollständiges Bild der Infektionszahlen. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Aber nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen und Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI zuletzt 15 450 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 22 119 und 188 Todesfälle (Vorwoche: 269). Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen und Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle schwankt generell deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht an das RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

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