Kinder Gesundheit

Corona

Es läuft in Tübingen. Oder besser gesagt, man steht. Denn in der Uni-Stadt ist die Nachfrage nach den AstraZeneca-Spritzen so groß, dass Impfberechtigte hier in der Schlange warten. Für einen schlechtgeredeten Stoff, der mithelfen soll, die Pandemie zu besiegen.

Angelika Lehmann, frisch geimpft mit AstraZeneca: »Mein Bekannter arbeitet an der Uni-Klinik in Tübingen. Er riet mir: Impfen! Impfen! Impfen!«

»Ich hoffe, dass sich jetzt alle impfen lassen«, sagt Angelika Lehmann, 56, aus Deizisau bei Esslingen. Sie pflegt ihre 93-jährige Mutter, deswegen ist sie in der Priorisierungsliste vorgerutscht und bekommt heute ihre erste Dosis. »Ich hoffe auch, dass es irgendwann persönliche Vorteile für Geimpfte gibt.«

Die mit der Universität Oxford entwickelte Vakzine von AstraZeneca hat ihren Schrecken verloren, findet auch Alexandra Dukelic, 21, Pflegerin an der Uni-Klinik Tübingen. Sie hat keine Angst vor Nebenwirkungen: »Ein bisschen Fieber ist ja nicht schlimm. Ich will wieder reisen können. Deswegen will ich jetzt die Spritze.« Sebastian Pflüger, 37, Lehrer aus Karlsruhe, hat viele Ärzte im Bekanntenkreis, die bereits geimpft sind. Das hat ihn überzeugt: »Sie sagten mir: Wenn du die Chance hast, mach es.«

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