Persönliche Gesundheit

Intervallfasten: Frühstück oder Abendessen ausfallen lassen?

Intervallfasten liegt im Trend: Viele Menschen halten Essenspausen von 16 Stunden ein. Wann ist aber der richtige Zeitpunkt, um aufs Essen zu verzichten? Forschern der Universität Vanderbilt zufolge sollte man sich nach der biologischen Uhr des Körpers richten und lieber frühstücken anstatt spät zu Abend essen.

Wer gut frühstückt und abends auf eine Mahlzeit verzichtet, baut mehr Fett ab als jemand, der abends spät noch isst. Das gilt selbst bei insgesamt identischer Kalorienzufuhr und körperlicher Aktivität. Wann Nährstoffe für den Körper verfügbar sind, beeinflusst also offenbar auch, was der Körper damit tut: Essen am späten Abend führt laut der Studie dazu, dass der Körper erst mit einer Verzögerung auf Fettreserven zurückgreift.

Spät abends auf Snacks verzichten

"Essen am späten Abend führte dazu, dass weniger Fettsäuren abgebaut wurden. Dies bestätigt, dass der Zeitpunkt der Mahlzeiten beeinflusst, wie aufgenommene Nährstoffe verwendet werden. Jegliches Essen vor dem Schlafengehen verzögert die Fettverbrennung im Schlaf", sagte Dr. Kevin Kelly von der Universität Vanderbilt. Dies spreche gegen den Trend, das Frühstück auszulassen. Stattdessen sei es effektiver, auf das Abendessen zu verzichten – zumindest, wenn es darum geht, überschüssiges Fett loszuwerden.

Die Forscher aus Tennessee haben sechs Personen zwischen 51 und 63 Jahren in zwei Testreihen je drei Mahlzeiten pro Tag vorgesetzt, die in Summe dieselbe Anzahl an Kalorien enthielten. Sie testeten, ob der Zeitpunkt der Mahlzeiten von Bedeutung war, indem sie die Studienteilnehmer einmal gut frühstücken ließen und ihnen an einem anderen Tag stattdessen am späten Abend eine Mahlzeit mit identischem Kaloriengehalt gaben.

ZOU

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